Station 1 – Der Hopfen im Winter

 

Für den Anbau von Kulturhopfen werden dazu Gerüstanlagen mit einer Höhe bis zu 8 m erstellt. Als Pfeiler dienen Holzmasten aus Fichte. Für die Querverspannung und die Verankerungen dienen verzinkte Drahtseile, als Längsdrähte verwendet man 2-adrige Stacheldrähte. Die ganze Konstruktion ist verspannt wie ein Zelt und wird durch zwei Meter tiefe Erdanker aus Stahlbeton, den sogenannten „Schlaudern“ gehalten. Eine Holzsäule trägt 42 Hopfenreben mit einem Gewicht von bis zu 10 kg pro Rebe. Besonders bei Schnee, Sturm und heftigen Niederschlägen werden die Gerüste extrem beansprucht. Die Nutzungsdauer einer Gerüstanlage beträgt durchschnittlich 30 Jahre.


Der Schneehase

Wie sieht denn ein Hopfengarten
im Winter aus?
A. Der Hopfengarten steht leer
B. Der Hopfengarten wird komplett abgebaut und die Stangen werden
zum Heizen verwendet
C. Im Winter werden im Hopfengarten Schneehasen gezüchtet